Extrem kurz vor Ablauf der entsprechenden Frist kam ein langjähriger Bekannter, Beat Jäger (über Jahrzehnte leitender Angestellter bei BBC / ABB) auf mich zu: Er habe ein Komitee zusammengestellt, welches mich für die frei gewordene Stelle im Stadtrat portieren möchte. Das Amt interessiert mich. Gerne stelle ich mich dafür zur Verfügung.

Beat Jäger bat mich, ihm in aller Kürze zehn Ziele zu formulieren, die ich im Falle einer Wahr verfolgen würde (frei wird das Ressort "Hochbau").Hier sind diese (vgl. auch Rückseite des von Beat Jäger erstellten Flugblatts Flugblatt Stadtrat :

1) Das Stadtbild sollte erhalten bleiben. Es gibt schon bald keinen Standort mehr, von welchem aus Fotos von Baden gemacht werden können, ohne dass störende Hochhäuser das Stadtbild verschandeln.

2) Immer mehr werden Blöcke hingestellt, wo zuvor Einfamilienhäuser oder sogar historische Gebäude standen (Badstrasse, Theaterplatz, wo jetzt Banken stehen). Die städtischen Bauvorschriften sind zu verbessern!

3)  Die Badener Bevölkerung muss es sich leisten können, in der Region wohnen zu bleiben. Immer mehr Leute drängen von Zürich in den Aargau. Bereits werden Leute aufgrund steigender Mietzinse aus Baden abgedrängt.

4)  Baden hätte fantastische Voraussetzungen, um beim Kraftwerk Aue ein zukunfts-orientiertes Wasserstoff-Kraftwerk zu erstellen, betrieben mit Restwasser, welches jetzt einfach ungenutzt die Limmat hinunter fliesst!

5) Dass in der heutigen Zeit das Oederlin-Kraftwerk auf der Ennetbadener-Seite wegen erhöhten Bürokratie-Vorschriften stillgelegt werden soll, mutet wie ein schlechter Witz an. Baden muss (mit Untersiggenthal / Ennetbaden) dafür sorgen, dass dieses Kraftwerk erhalten bleibt.

6)  Das neu eröffnete Botta-Bad im Bäder-Quartier bringt grosse Herausforderungen. Einmal mehr: Der Verkehr müsste weitsichtig kanalisiert werden!

7)  Es ist zu verhindern, dass in Rütihof Hunderte von Asylbewerber einquar­tiert werden, die  – spätestens nach 5 Jahren –  für die Badener Steuer­zahler enorme Kosten verursachen (durch seine energische Intervention beim Regierungsrat hat Luzi Stamm dieses Ziel bereits teilweise erreicht).

8)  Sicherheit ist ein extrem wertvolles Gut. Bedenkliche Entwicklungen wie bei der Zahl der Einbrüche oder bei Übergriffen / Verschmutzungen (vom Kurpark bis zum Stadtzentrum) sind zu stoppen.

9)  Der Lärmschutz entlang der SBB ist zu verbessern. Öffentlicher Verkehr ist zu fördern (die „Frage Hochbrücke“ ist an der Urne zu entscheiden).

10) Die kulturellen Errungenschaften Badens sind zu fördern, vom einzigar­tigen Museum Langmatt bis hin zu all den Anlässen wie Fantoche, Blues-Festival oder der Badenfahrt, bei denen unzählige Freiwillige mitwirken.

In seinem Flugblatt hat Beat Jäger u.a. zwei links eingebaut, welche meine damalige Kritik in Sachen "Skandal-ABB" und "Drogenhölle Platzspitz" zusammenfasst:

https://www.Luzi-Stamm-Barnevik-Skandal-ABB.pdf

https://www.Luzi-Stamm-keine-offene-Drogenszene.pdf